Am Meer

Es ist kurz nach 8 Uhr und ich sitze auf der Terrasse.

Erst mal nicht ungewöhnlich und doch etwas ganz besonderes. Denn ich bin hier, hier an der Costa Blanca, an Spaniens Küste in Javea!

Das Meer rauscht und die Wellen schlagen an die Felsen und so beim Schreiben steigen mir Tränen in die Augen. Tränen, weil ich so unsagbar berührt bin von diesem Anblick der mir manchmal noch unwirklich erscheint, bezaubernd und magisch.

Ich kann mich nicht daran satt sehen!

Es liegt ein Zweimaster Segelschiff in der Bucht … drumherum fahren noch kleine Fischerboote und vor mir der Horizont! Ich bin verliebt. Verliebt in dieses Leben und unendlich dankbar, so wie der Horizont – ohne Ende!

Hier erlebe ich eine Energie, die mich auffüllt, erfüllt, mich wach macht und aufweckt! Eine Energie, die aufwühlt und wegspült. Werden und vergehn, so wie die Wellen kommen und gehen. Dieses gleichmäßige rauschen und klatschen und wiegen der Wellen, erinnert mich.  An mich. An meine Kraft, an meinen Urspung.

Hier komme ich her und hier gehe ich hin.

Ja, ich will im Meer, bei Barcelona eine Seebestattung. Meine Asche im Meer verstreuen lassen. Vorher natürlich mit dem Boot rausgefahren werden. Ein schöner, ein friedlicher Gedanke.

Über mir kreisen die Seemöven.

Meinen Traum vom Leben leben. Ja, manchmal wie im Traum und man hofft niemals aufzuwachen. Träumen, sich ersehnen, weg träumen in eine Welt, wie sie mir gefällt. Hier gefällt es mir, hier will ich bleiben.

Werden und vergehen. Das Meer beruhigt mich. Alles GUT Bettina, säuselt es mir ins Ohr. Es ist mir vertraut und ich fühle mich so unglaublich wohl in der Nähe des Meeres, im Meer, am Meer … das Meer im Blick, in der Nase, auf der Haut. Wenn ich es sehe, schmecke und fühle, bin ich eins. Eins mit mir, meiner inneren Quelle. Danke. Danke dir, lieber Gott für alles. Für das hier sein. Für diesen Augenblick. Für mein SEIN.

Danke das ich bin.

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