Erkenntnisse & HAPPINESS

Heute morgen – unterwegs auf der Autobahn,  unterwegs ins Reisebüro, zusammen mit Harald.

Wir führen Gespräche – immer so morgens auf dem Weg ins Büro. Es sind oftmals wichtige Erkenntnisse, die wir morgens miteinander teilen.

Heute ist es anders. Andere Themen die uns beschäftigen. Heute morgen geht es um mein, um unser Körpergefühl. Nach jedem Essen, egal ob morgens, mittags, oder abends, fühle ich mich voll. Mein Herz puppert und der Körper hat „schwer“ daran zu arbeiten. Es ist dabei auch egal, was ich esse! Ob Salat, Pizza oder einfach ein Müsli mit Obst. Mein Kreislauf spielt verrückt. In den letzten Wochen hatte ich sogar zweimal einen Kollaps, bei dem ich fast ohnmächtig wurde. Bei Harald ist es der aufgeblasene Bauch. Unverdaute Vorstellungen. Druck im Herzraum. Trägheit und einen hohen Blutdruck. Hallo wach?!?

94,5 kg standen heute morgen bei mir auf der Waage und ich „weiß“, dass das Gewicht nicht vom vielen Essen kommt. Mein Essverhalten hat sich nicht wirklich verändert. Außer vielleicht der Konsum an Süßigkeiten.

Ich sehne mich nach Bewegung, nach Leichtigkeit und Frische.

Heute morgen spüre ich sehr deutlich, dass da noch was ist, was gesehen werden will! Etwas was nach meiner Aufmerksamkeit ringt. So wie mein Herz klopft – klopft etwas in mir an und sagt: „He, schau doch mal hin! Siehst Du nicht, um was es hier geht?“

Die Erkenntnisse heute morgen kommen über mich, wie eine warme Regendusche.

Mit den Worten: „Ja, ich spüre, das da noch irgendetwas ist – in mir, dem ich auf die Spur kommen will. Ich spüre, das da was ist!“,  kommt mit einem Mal ein Impuls. Gedanken und Bilder steigen in mir hoch und Tränen schießen mir in die Augen.

Da kommt das Bild mit Herrn W. und der geplatzte Vertrag und die Schuld! Ich bin Schuld! So schreit es in mir. Ich bin Schuld, das der Vertrag, der Verkauf von unserem Reisebüro, nicht zustande gekommen ist!

Ich trage die Schuld – ich habe die Schuld meinem Körper aufgetragen und die schleppt er mit jedem Kilo, mit jedem Schritt, mit sich herum.

Was tue ich mir dabei an?

Tränen über Tränen.

Erkenntnisse über Erkenntnisse.

Denn da kommt noch mehr: Im letzten Jahr wollte ich die Verantwortung für das Reisebüro nicht mehr übernehmen.
KURZ: Ausstieg. Selbst etwas auf die Beine stellen wollen. Keine Erfüllung dabei gefunden.

Beim „runden Tisch“, der Redaktions-Runde – Online Magazin Mission Herzensprojekte, hab ich gespürt, dass das hier nur ein Austausch ist. Fast so wie beim „Runden Tisch“ mit den Mitarbeiterinnen, im Reisebüro.

Das ist es nicht!

Leere.

Viel TUN und trotzdem Leere.

Oh ja, es sind wunderbare Dinge, schöne Kontakte dabei entstanden. Aber nichts Tiefes, nichts was meine Seele berührt hat. Mehr so mein EGO gestreichelt.

ICHBINWICHTIGGEFÜHL.

Das wollte ich auch. Wichtig sein. Und dann – kein Geld verdient. Selbstwert eingeknickt. Und dabei keine Verantwortung übernommen. Mir vorgemacht, dass das schon so in Ordnung sei. Ich bin in der Selbstfindungsphase. HA.

Harald verhöhnt. Er kann doch auch machen was er will, so wie ich! EINE LÜGE.

Und dann hat er 2016 für ein paar Wochen auch mal „Fünf gerade sein lassen“ und die Umsätze sind eingebrochen,  der Verdienst ging flöten. Harald musste wieder ran. Ich blieb zu Hause, ich musste ja nicht. Nicht mein Reisebüro. Hab mein eigenes „Business.“

Erkenntnisse überströmen mich. Erkenntnisse fließen in mein Bewusstsein.

Der Weg ist das Ziel.
Es ist nicht wichtig, wie der Deal mit Herrn W.  ausgegangen ist.  Die Übung dabei war nicht das Ziel – sprich der Vertrag! Wichtig: Ich habe Verantwortung übernommen. Harald mein Päckchen wieder abgenommen. Nähe und Vertrauen zwischen uns aufgebaut. That`s it.

Zuvor die Erkenntnisse mittten im Oktober 2017: Haralds Kreuzschmerzen und mein Einsatz im Reisebüro. Seither bin ich wieder dabei, obwohl ich anfangs dachte, dass ich das doch gar nicht will! Ingrids Kommentar am Telefon: „Du musst Deinen Arsch hochbringen – raus aus dem „Umsichselbstdrehen“,  und das hab ich dann auch gemacht. Das Beste daran? Es fühlt sich geil an.

Verantwortung zu übernehmen – fühlt sich geil an.

Total beschwingt, in meiner Kraft. Ja, kraftvoll!

Schuldig fühlt sich immer der, der nicht bereit ist seine – und nur seine eigene -Verantwortung zu übernehmen!!!

Ich habe mich vorhin bei Harald entschuldigt. „Es tut mir Leid“,  hab ich gesagt, „dass ich dich so im Stich gelassen und dir all die Verantwortung überlassen habe. Mir war das nicht bewusst.“

Ja, und genau so ist es auch. Mir war es nicht bewusst, dass ich mich um mich selbst gedreht habe, dass ich einfach nicht die Verantwortung übernehmen wollte.

Aus Angst. Aus Angst es nicht zu schaffen. Aus Angst es wird mir zuviel. Aus Angst nicht gut genug zu sein! Aus Angst nicht das zu tun, was ich wirklich will. Aus Angst vor den Karren gespannt zu werden! Aus Angst nicht selbstbestimmt zu leben! Aus ANGST, Angst und noch mehr Angst!

Bullshit!

Erkenntnisse und Dankbarkeit.

Tiefe Dankbarkeit, dass Gott mich hört und sieht. Das ich geliebt werde, so wie ich bin! Das ich mich liebe, so wie ich bin!

Das ich die Erkenntisse habe. Dankbar, dass mein Körper immer noch mit mir spricht, obwohl ich ihm all die Kilos aufgebürdet habe. Die Last auf ihn gelegt habe. Dankbar für die Intuition, die mich schon seit Jahren führt und nährt, obwohl ich immer wieder Zweifel habe.

DANKE.

Und nochmal Erkenntnisse:

Es geht also nicht um die Ergebnisse! Um den Abschluss. Um den Erfolg und um den Vertrag mit Herrn W. ! Es geht nicht darum seine Bestimmung zu finden – und dann Ziel erreicht und gut! Erleuchtet sein und dann auf dem Thron sitzen und alles ist nur noch „easygoing“.

Es geht  darum bewusst zu leben.  Immer mehr sich SELBST zu sein! Es geht dabei um das Selbstwertgefühl und letztlich um Selbstliebe. Ja, ich bin gut genug, ja ich trage selbst meine Verantwortung. Ja, ich kann. Ja, ich will. Ja, ich schaffe das. Zu lieben was ist. Sich so zu lieben, wie man ist!

Die Dinge in die Hand genommen.

Weitere Erkenntisse.

Die Dinge in die Hand genommen und drangeblieben, bis es fertig war! „Es ist dann vorbei, wenn es fertig ist!“, das hab ich immer gesagt. Und JA ich bin drangeblieben. Ausdauer gezeigt. Geduld geübt. Wichtige Dinge gelernt und dabei auf mein Gefühlt gehört!

Alles gut. Genau so!

Aus dem Grund bleibe ich im Vertrauen. Im Vertrauen das alles genau so richtig und gut ist, wie es ist! Vertrauen in mich, in meine Intuition und in meinen Körper.

Und zu guter Letzt: Was will ich wirklich? Um was geht es in meinem Leben? Was will ich der Menschheit schenken? Berufung? Bestimmung?

„Die Menschen im Herzen berühren und sie daran zu erinnern, das sie Liebe sind!“

FAZIT der ERKENNTNISSE:

  1. Es gibt keine Schuld. Jeder trägt für sich selbst die Verantwortung. Jeder trägt sein eigenes Päckchen.
  2. Im Falle des Deals mit Herrn W. : Gelernt meiner Intuition zu folgen. Verantwortung. Vertrauen. Drangeblieben. Ja ich kann. Der Weg ist das Ziel.
  3. Es gibt kein RICHTIG oder FALSCH. BESSER oder SCHLECHTER. Jeder Weg ist eine Erfahrung, die uns weiter bringt und bei der wir etwas Lernen.
  4. Entschuldigt bei Harald. Es tut mir Leid, dass ich ihm die Verantwortung für unser Reisebüro überlassen habe.
  5. Verantwortung übernehmen und tragen – ist ein geiles Gefühl. Kraftvoll.
  6. Der spirituelle Weg, Herzensweg, Erleuchtung, Berufung ist kein Ziel das wir erreichen und dann haben wir es geschafft! Es ist ein Weg unser Leben zu Leben.
  7. Loslassen und Lieben was ist!

Ich lasse mich Fallen – in Gottes Hand!

Der mich immer führt und mich trägt! Gerade fühle ich so viel Dankbarkeit. Ich atme tief ein. Mein Atem reicht bis in den kleinen Zeh. Mein Atem dehnt sich aus. Über meine Körper hinaus. Ich fühle mich mit allem so sehr verbunden und ich spüre Ruhe. Es ist friedlich in mir.

Ja, ich schließe Frieden mit mir. Alle Schuld ist jetzt aufgelöst.

Die Erkenntnisse. Die Tränen.

Es ist etwas in Fluss gekommen. Mit dem Fluss der Tränen und den Erkenntnissen sind die Gefühle von Schuld und Schwere weggespült worden.

Noch einmal ein tiefer Atemzug.

Noch einmal ganz ausdehnen. Ausatmen und alles loslassen.

Ich bin frei.

In Liebe und Dankbarkeit.
Bettina ♥

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